Charaktervolles Bauernhaus auf der Ratzinger Höhe.
Traditioneller Charme zwischen Chiemsee und Simsee.
Es gibt Häuser, deren Geschichte man nicht erklären muss. Man spürt sie.
Auf der Ratzinger Höhe, eingebettet in die sanfte Voralpenlandschaft zwischen Chiemsee und Simssee, liegt dieses außergewöhnliche Bauernhaus in einem kleinen, gewachsenen Weiler. Seine Ursprünge reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück – und dennoch ist es alles andere als ein Haus, das in der Vergangenheit stehen geblieben ist.
2013 wurde das Anwesen unter der gestalterischen Leitung der Innenarchitektin und Szenenbildnerin Angela Mersch umfassend und mit außergewöhnlichem Gespür für die vorhandene Substanz saniert. Historische Natursteinwände, alte Balkenlagen und charakteristische Details wurden bewahrt und mit einer zurückhaltenden, zeitgemäßen Architektur verbunden. Die Qualität dieser Arbeit wurde vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Gemeinde Rimsting ausgezeichnet; 2016 widmete auch der Bayerische Rundfunk dem Anwesen in der Reihe „Wohnungsbummel“ einen Beitrag.
Bemerkenswert dabei: Das Anwesen selbst steht nicht unter Denkmalschutz.
Heute bietet das Haus rund 220 m² Wohnfläche und eine Wohnatmosphäre, die von Authentizität, natürlichen Materialien und einer wohltuenden Selbstverständlichkeit geprägt ist. Massive Tannendielen, Altholzparkett, Naturstein, Kalkoberflächen und die sichtbar belassene historische Konstruktion verleihen den Räumen ihren unverwechselbaren Charakter.
Doch vielleicht liegt der besondere Reiz dieses Anwesens nicht allein in dem, was bereits geschaffen wurde, sondern ebenso in dem, was hier noch entstehen kann.
An das bestehende Wohnhaus schließt sich eine eindrucksvolle Tenne mit mindestens 120 m² Grundfläche an. Das historische Balkenwerk ist weitgehend erhalten, die Erschließung erfolgt über die bestehende Tennenbrücke. Im Rahmen der Baugenehmigung zur Sanierung des Anwesens war dort bereits eine zusätzliche Wohnung mit rund 70 m² genehmigt. Diese Genehmigung ist zwischenzeitlich erloschen; eine zukünftige Wohnnutzung oder ein darüber hinausgehender Ausbau bedarf einer erneuten baurechtlichen Prüfung und Genehmigung.
Damit eröffnet sich ein spannender Raum für individuelle Vorstellungen – etwa für zusätzliches Wohnen, Familie und Gäste, Arbeiten und Wohnen oder ein großzügiges Atelier.
Auch das rund 6.000 m² große Grundstück bietet ungewöhnlich viel Freiheit. Traditionell angelegte Gartenbereiche, Obstbäume, Terrassen und Grünflächen umgeben das Haus. Stallgebäude, Paddock, eingezäunte Weiden und eine Bewegungsfläche schaffen darüber hinaus sehr gute Voraussetzungen für eine private Pferdehaltung.
So verbindet dieses Anwesen etwas, das im Chiemgau nur selten zusammenkommt: jahrhundertealte Substanz, eine außergewöhnlich sensible Sanierung, großzügigen Grund und die Möglichkeit, ein bereits besonderes Haus noch einmal ganz persönlich weiterzudenken.
ENTWICKLUNGSPOTENZIAL TENNE
Die großzügige Tenne bietet mit mindestens 120 m² zusätzlicher Nutzfläche im Ober- und Dachgeschoss ein interessantes Entwicklungspotenzial und eröffnet verschiedene Möglichkeiten für eine zukünftige Nutzung.
Besonders hervorzuheben ist das weitgehend erhaltene historische Balkenwerk, das den ursprünglichen Charakter des Gebäudes bewahrt und auch bei einem möglichen Ausbau eine prägende Rolle spielen kann. Die Erschließung des Obergeschosses kann separat über die bestehende Tennenbrücke erfolgen. Bereits im Rahmen einer früheren Baugenehmigung war zudem eine Erweiterung der Wohnfläche um etwa 70 m² vorgesehen und genehmigt worden. Diese damalige Genehmigung ist zwischenzeitlich jedoch erloschen, sodass ein zukünftiger Ausbau einer erneuten baurechtlichen Prüfung und Genehmigung bedarf.
Für die zukünftige Nutzung ergeben sich damit vielfältige Perspektiven. Denkbar wäre beispielsweise die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum, die Nutzung als Bereich für Gäste oder Familie oder auch als Arbeitsbereich bzw. Atelier. Die vorhandene Fläche, die historische Bausubstanz und die separate Erschließung bieten somit eine gute Grundlage für Individuelle Weiterentwicklung.
Hinweis: Art und Umfang zukünftiger baulicher Veränderungen und Nutzungen, insbesondere im Bereich der Tenne, bedürfen einer erneuten Abstimmung und Genehmigung durch die zuständigen Behörden.














